© Wolfgang Engelhardt
Ich moechte dieses Forum nutzen, um eine Zwischenbilanz zu ziehen und mit Ihnen meine Gedanken zu unserem Tennisverein
teilen.
Aber erst will ich mich vorstellen. Da ich lange Zeit bei unserem Verein nur zu Besuch war - zwei, drei Male im Jahr - kennt mich
natuerlich die Masse der Mitglieder nicht.
Ich bin 1973 als Student in den Verein eingetreten. Wir hatten damals 3 Sandplaetze und einen Hartplatz, auf dem sich unser
verdientes Mitglied Volker Borkenstein den Fuss brach. Daraufhin wurde dieser auch in ein Sandplatz umgewandelt. Das
Clubhaus, das eigentlich zweistoeckig werden sollte, blieb gerade mal beim Duschgeschoss im Rohbau stehen. Die meisten
Feiern fanden im Bauwagen statt, bis sich irgendwann edle Spender betaetigten, das Clubhaus so fertig zu stellen, wie es heute
aussieht. Natuerlich habe ich auch viele Medenspiele bestritten, war Jugendwart und gab sogar Training.
Der Verein war und ist meine Heimat. Ich habe gute Freunde gewonnen. Der Beruf hat mich dann in die Ferne gefuehrt und
ploetzlich war ich 60 und wollte wieder heim.
Und eigentlich wollte ich Schriftwart werden. Aber es geht nicht immer so wie man es plant.
Als Wolfgang Hoeper sich vor ein paar Jahren bereit erklaert hatte, die Verantwortung fuer den Verein zu uebernehmen,
herrschte, gelinde ausgedrueckt, ziemliches Durcheinander. Nur vom Hoerensagen weiß ich, dass eine Fusion mit einem anderen
Verein im Bereich der Moeglichkeiten gelegen haben soll, weil die Finanzen nicht gerade rosig wirkten.
Im Jahr 2010, als die beiden Wolfgangs (Hoeper und Engelhardt) mir die Verantwortung uebergaben, waren die Schulden
grossteils abgebaut und die Kassenlage laesst sich sehen. Die beiden Herren haben mich also in die Lage versetzt, nun an den
anderen Fronten zu arbeiten, als da sind:
- die bestehenden Mitglieder zu pflegen,
- neue zu gewinnen und
- diejenigen, die ausgetreten sind, zu animieren, an unseren
gesellschaftlichen Treffen teilzunehmen.
Und dazu benoetige ich Ihre Mithilfe. Ein Club wird lebensfaehig nur dann, wenn seine Mitglieder etwas dazu beitragen und das
ist soooo einfach.
Haben Sie sich einmal gefragt, warum Sie in unserem Tennisclub sind??
Richtig ---- ich hoffe, die Plaetze werden in Zukunft mehr genutzt.
Ihr Beitrag zum Bestehen des Clubs ist einfach Tennisspielen und zwar nicht nur zu den Trainingszeiten.
Es kann aber auch ein bisschen mehr sein.
Wir als Vorstand haben seit der Jahreshauptversammlung neben den Routinearbeiten Folgendes getan:
- Wir haben 2500 Werbekarten gedruckt. Bis jetzt hat uns das
7 neue Mitglieder gebracht.
Die bleiben aber nur, wenn wir uns darum kuemmern.
- Wir haben ein neues/altes Logo entwickelt, damit man uns
leichter wiedererkennt.
- Wir drucken noch einmal 1000 nach, weil sich eines unser Mitglieder
bereit erklaert hat, die Schulen anzusprechen.
- Wir haben das Jugendprogramm um einen Trainer erweitert.
Neu an dieser Aktion war eigentlich nur die Organisation der Streuung. Guido Lutz hat mir geholfen “Gross Agiedienberg“ in
Verteilungsbezirke einzuteilen und hat die Distribution sichergestellt.
Naechster Schritt wird sein, die Rangliste wieder einzufuehren. Wolfgang und Wolfgang haben dafuer gesorgt, dass wir wieder
wie ein Sportclub denken koennen. Und der Nebeneffekt der Rangliste - es wird wieder mehr Tennis auf unserer Anlage gespielt.
Ich will jetzt nicht sagen - das war’s - ich hab’ schon noch Ideen, aber ich moechte gerne von Ihnen wissen - was Sie wollen - was
Sie fuer verbesserungswuerdig halten (Ich will aber nicht hoeren, dass die Plaetze weich sind - daran arbeiten wir bereits.).
Wir haben eine klasse Web-Site, die unser Knut-Uwe wie ein Profi up to date haelt; da koennen Sie uns kontakten und mit
Vorschlaegen ueberhaeufen. Bedenken Sie bei Ihren Vorschlaegen aber, unsere Finanzlage - groessere Spruenge koennen wir
erst wieder machen, wenn unser Verein ueber 170 Mitglieder zaehlt. Wir werden dann eine Liste machen und die 5 wichtigsten
Punkte in die Tat umzusetzten.
Wenn alle mithelfen, dann werden wir wieder ein lebendiger Verein - und das hat nichts mit Vereinsmeierei zu tun.
Herzlichst,
Ihr Burghard Schönfeld (1. Vorsitzender)